Erwacht sind wir heute in der Einsamkeit Südfinnlands, nach einer Windigen Nacht.
Direkt nach dem Frühstück besuchten wir die Askolan Hiidenkirnut. Diese riesigen, natürlich entstandenen Felstöpfe wurden während der Eiszeit durch rotierende Steine und Schmelzwasser in den Fels geschliffen. Einige der sogenannten „Riesentöpfe“ sind über 10 Meter tief und erstaunlich perfekt rund. Mitten im Wald wirkt dieser Ort fast etwas mystisch und zeigt eindrücklich, welche Kräfte die Gletscher früher in Finnland hatten.
Im Anschluss fuhren wir weiter in den Valkmusa Nationalpark und unternahmen dort eine Wanderung durch die weite Moorlandschaft. Holzstege führen mitten durch die unberührte Natur aus Sümpfen, kleinen Seen und Kiefernwäldern. Besonders schön waren die unzähligen weissen Wollgräser, die wie kleine Wattebäusche über das Moor verteilt waren und der Landschaft etwas fast Märchenhaftes verliehen.
Am Abend ging es weiter zu unserem Übernachtungsplatz beim Klamilan Uimaranta direkt am Meer. Das Wasser war unglaublich ruhig und wirkte fast mehr wie ein riesiger See als wie die Ostsee. Mit der stillen Atmosphäre direkt am Strand war es der perfekte Ort, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.































