Ein Spaziergang an die Memel war unser heutiger Start in den Tag. Für gewisse stand auch noch ein Frühschwimmen auf dem Programm...🤣
Die heutige Route führte uns auf der 141 Westwärts. So kamen wir zuerst vorbei an Jubarkas.
Dieser Ort ist vorallem bekannt wegen den Kreuzritter.
Der preussische Glaubensorden bekämpfte von Georgenburg (heute Jubarkas) den heidnischen Norden.
Deshalb gibt es in dieser Region auch noch heute viele historische Beschriftungen in Altdeutsch.
Die Reise führte uns immer weiter Westwärts.
In Panemuné waren die Strassen plötzlich mit Betonpfeiler blockiert und Zäune versperrten die Brücke. Der Grund: Auf der anderen Seite ist Tilsit in Russland.
Wenn man so am Fluss steht und auf der anderen Flussseite Leute spazieren sieht, Autos vorbeifahren und Rasenmäher hört, dann ist es schwer dies Einzuordnen.
Hier klafft Lebensrealität und Politik doch sehr weit auseinander und wahrscheinlich würden beide Seiten des Flusses ein friedliches Miteinander der aktuellen Lage vorziehen.
Einzig was an der Idylle etwas stört ist das grosse Z an der einen Mauer welches "vermutlich" da zur Provokation hängt. Denn im Kyrillischen gibt es den Buchstaben Z nicht, aber gerade mit der Offensive in der Ukraine wird er ja von Russland gerne verwendet.
Auch heute war dieses Strassenschild wieder zu finden.
Vielen Dank für die guten Ideen, hier ein Auszug der besten:
Achtung
- du bisch en Zielschiebe
- schmale Strasse
- militär [bombe]
- strassezuestand
- umgäbig mit bocciabahn
- schwarzes Loch
- Schlaglöcher
- Kreisel
- dur Wühlmüss entstandnigs Loch
Auflösung:
Dieses Schild deutet an, dass es im kommenden Abschnitt erhöhte Unfallgefahr herrscht und man mit besonderer Vorsicht fahren soll.
Naja da es kein Weg nach Russland gibt, müssen wir dieses Land auf der Karte an unserer Seitenwand wohl noch leer lassen.
So fahren wir halt weiter nach Westen zum Meer.
Vorbei an Klaipeda bis nach Palanga.































