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In die Hölle und zurück

Zu unserer Übernachtung beim Golfhotel gehörte auch ein Reichhaltiges Frühstück, welches wir sehr genossen und auch die Sonne meinte es Heute gut mit uns.


Heute tuckerten wir gemütlich nach Rettenbach und starteten von dort unsere Wanderung in die… Hölle.


Der Name ist schon mal eine Ansage.

Am Anfang noch harmlos. Ein Weg, ein bisschen Wald, alles wirkt wie eine ganz normale Wanderung. Doch dann wird es enger, dunkler, stiller. Das Licht verschwindet zwischen den Bäumen und plötzlich fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre man falsch abgebogen.


Spätestens hier hätte wohl auch Dante Alighieri anerkennend genickt.


Und irgendwo zwischen Wurzel und Bachlauf durchlaufen wir unsere ganz eigene Zwatzel-Womo-Version der sieben Kreise:

Kreis 1: Herrchen studiert die Route und ist überzeugt, alles im Griff zu haben

Kreis 2: Frauchen schaut skeptisch in den Wald und fragt sich, ob das wirklich der richtige Weg ist

Kreis 3: Ulayo entdeckt 17 neue Gerüche gleichzeitig und hat sofort ganz andere Prioritäten

Kreis 4: Lanuk verschwindet kurz im Gebüsch, weil definitiv etwas Spannendes dort sein muss

Kreis 5: Der Weg wird schmal, alle gehen plötzlich etwas konzentrierter

Kreis 6: Man hört nur noch Wasser und Schritte, Gespräche werden weniger

Kreis 7: Alle denken insgeheim an Essen

Und genau dann passiert das Gegenteil von dem, was man erwartet.


Zwischen all dem Düsteren tauchen immer wieder richtig schöne Stellen auf. Kleine Bachläufe, moosige Felsen, Lichtflecken im Wald. Orte, an denen die „Hölle“ kurz Pause macht und eher wie ein ziemlich idyllischer Wald wirkt.


Ein bisschen wie ein Schauerroman, der sich nicht entscheiden kann, ob er gruselig oder einfach nur schön sein will.

Gegen Nachmittag fuhren wir weiter nach Rieden, wo wir Morgen in aller früh am Strong-Dog teilnehmen.