Wuff, wuff, ich bin's mal wieder der inzwischen graue Ulayo 🐾🐾
Vor 10 Jahren haben Frauchen und Herrchen mich an einem kalten Frühlingstag (beinahe wie heute) zu einer fremden Familie abgeschoben haben um eine Party zu feiern an der ich nicht Willkommen war.
Was genau an diesem Fest abging weis ich nur vom Hörensagen aber als Resultat von diesem Tag, haben wir das Zwatzel-Womo gekauft.
An dieser Stelle ein grosse Wau und ein Schleck an all die, welche uns all diese Reisen ermöglicht haben. Damals war es der Traum vom Nordkapp und heute fuhr das Zwatzel-Womo schon mehrere Male in einem Blechwal übers Meer um Inseln und sogar andere Kontinente zu sehen.
Heute hatten wir Glück, zwar war es ein etwas kalter Tag aber wir mussten nicht in schaukelnde Blechwale oder noch schlimmer Fliegende Blechtauben, heute ging es einfach etwas weiter dem Inn entlang bis zu der Stadt, wo Inn, Donau und Ilz zusammen treffen.
Also… ich fasse zusammen:
Sehr viele Häuser. Sehr viel Wasser. Sehr wenig Zeit.
Wir kommen in Passau an und ich denke mir: perfekt, endlich mal in Ruhe alles beschnüffeln.
Die Menschen haben aber offensichtlich einen anderen Plan. Laufen. Schauen. Weiterlaufen.
Diese grossen Gebäude mit den grünen Türmen nennen sie Dom. Von innen noch verrückter. Viel Gold, viel Weiss, viele Menschen die einfach stehen und nach oben schauen. Ich habe auch nach oben geschaut. Da war… nichts Essbares.
Dann wieder raus. Am Wasser entlang. Mehr Wasser. Noch mehr Wasser.
Ich habe verstanden: drei Flüsse. Ich sage: drei verschiedene Geruchsrichtungen gleichzeitig.
Man kommt gar nicht hinterher.
Zwischendurch ein komischer Kopf an der Wand. Menschen lesen die Tafel. Ich habe kurz geprüft, ob man den Kopf essen kann. Ergebnis: nein.
Und dann dieser Garten mit Blumen und einem Holzhasen.
Ganz ehrlich: Der Hase war verdächtig ruhig. Ich habe ihn im Auge behalten.
Fazit:
Passau ist grossartig, aber man bräuchte mindestens einen ganzen Tag nur fürs Schnüffeln.
Also… ich dachte ja, der Tag endet entspannt beim Womo.
Schöne Wiese, viel Platz, ein paar interessante Gerüche vom Golfplatz, grundsätzlich solide Location. Ich war bereit für einen ruhigen Abend mit meinen Menschen.
Dann kam die Wendung:
Restaurant. Ohne mich.
Das ist ja wie vor 10 Jahren...
Ich habe noch kurz geprüft, ob ich vielleicht doch mitkomme. Ergebnis: nein.
Also blieben Lanuk und ich beim Womo zurück und wir haben die Stellung gehalten. Irgendwer muss ja schliesslich auf alles aufpassen.
Was später zurückkam, roch verdächtig nach sehr gutem Essen.
Ich habe keine Beweise, aber ich bin ziemlich sicher, dass da Dinge serviert wurden, die ich auch gerne „überprüft“ hätte.
Fazit:
Stellplatz top, Aussicht gut, Sicherheitslage unter Kontrolle.
Verpflegungspolitik meiner Menschen:
ausbaufähig.


































